
Wir entwickeln zukunftsorientierte Ernährung
für Tiere und Menschen

Höchste Qualitätsstandards, geprüft in
unserem eigenen akkreditierten Labor

Wir nutzen Energie
und Logistik effizient
Bei ERBACHER the food family entwickeln wir zukunftsorientierte Ernährung für Tiere und Menschen. Für uns heißt das, unser Handeln an ökologischer, ökonomischer und sozialer Verantwortung auszurichten. Dazu gehört, den Menschen an unseren Standorten sinnstiftende und wertschöpfende Arbeitsplätze zu bieten und unser Unternehmen so zu führen, dass auch kommende Generationen von unserem heutigen Beitrag profitieren und diesen Weg weitergehen können.

Als ERBACHER the food family haben wir uns verpflichtet, auf unsere Mission „Net Zero 2045“ hinzuarbeiten. Was das bedeutet: Die Vereinten Nationen definieren Net Zero als „die Reduzierung von Treibhausgasemissionen auf ein Niveau, das so nah wie möglich bei null liegt“. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickeln wir einen Transformationspfad, der uns in den kommenden Jahren als Wegweiser dienen wird. Schritt für Schritt soll er uns unserem Net-Zero-Ziel näherbringen.
Bis 2035 wollen wir unsere direkten Scope 1- und Scope 2-Emissionen am Standort Kleinheubach um 40 % reduzieren und ebenso ambitionierte Ziele für unseren Standort in Nowy Tomyśl (Polen) festlegen. Darüber hinaus überprüfen wir unsere Scope 3-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der food family. Diese Emissionen sind rund viermal so hoch wie unsere gesamten Scope 1- und Scope 2-Emissionen und stellen somit den größten Hebel dar. Da sie außerhalb unseres direkten Einflussbereichs liegen, ist ihre Datenerhebung komplex – und ihre Reduzierung erfordert eine enge Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten.
Uns ist bewusst, dass unsere Transformationsreise ein langfristiger Prozess ist, doch wir sind bereit, diesen Weg zu gehen. In den vergangenen Jahren haben wir bereits Maßnahmen angestossen, die unsere Net-Zero-Vision unterstützen: im Bereich Scope 1 beispielsweise neue Wärmepumpen an unserem Standort Kleinheubach; im Bereich Scope 2 der Bezug von 100 % Ökostrom mit Herkunftsnachweis. Gleichzeitig arbeiten wir kontinuierlich daran, unseren Stromverbrauch weiter zu senken – nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern auch, um mehr grünen Strom für das allgemeine Netz und andere Verbraucher verfügbar zu machen und so zur CO₂e-Reduktion beizutragen. Für Scope 3 entwickeln wir derzeit eine Strategie mit konkreten Maßnahmen.

Die SDG 2030 Agenda dient uns als Orientierung für ausgewählte Unternehmensziele und ergänzt unsere bestehenden strategischen Schwerpunkte. Ein Beispiel ist hier das ZNU – das Zentrum für nachhaltige Unternehmensführung an der Universität Witten/Herdecke. Ebenso wie andere Unternehmen in diesem Netzwerk versuchen wir, unseren Einfluss greifbar und messbar zu machen. Denn erst wenn wir wissen, wo wir stehen, können wir Maßnahmen ergreifen, die uns zu einem verantwortungsvollen Unternehmen machen. Wir sind darüber hinaus in stetigem Kontakt mit weiteren Partnern; sei es bei der Qualitätssicherung, bei Projekten für die Zukunftsfähigkeit, bei Klimaschutzprojekten oder Austausch in der Branche. Wir sind dankbar mit ehrlichen Partnern offen zusammenarbeiten und uns so,durchgehend zu verbessern.

Wir haben den Anspruch, dass jedes unserer Produkte sicher und zuverlässig ist. Geschmack, Akzeptanz, Wirkung und Qualität gehören dabei zusammen. Das gilt für die Lebensmittel, die Heimtiernahrung und die Futtermittel für die landwirtschaftlichen Nutztiere. Dabei setzen wir auf hohe interne Qualitätsstandards, die uns helfen, diesem Anspruch gerecht zu werden.
Deshalb betreiben wir ein nach DIN EN ISO 17025 akkreditiertes Prüflaboratorium. Im Labor wachen täglich Chemielaboranten, Lebensmitteltechniker und andere Experten über die Güte all unserer Produkte.
Aber noch sicherer ist es, wenn auch unabhängige Fachleute bei ERBACHER the food family das Qualitätsmanagement und die Produktion untersuchen. Viele unserer Zertifizierungen bestehen bereits seit Jahren, darunter auch EMAS (Eco Management and Audit Scheme). Mit EMAS bewerten wir systematisch unsere Auswirkungen auf die Umwelt, stellen die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sicher und führen interne Audits.
Managementsysteme wie EMAS bietet den organisatorischen Rahmen – wirkliche Verbesserungen entstehen aber durch die Maßnahmen, die wir im Alltag umsetzen. Dieser Ansatz hat dazu geführt, dass wir unsere Umweltleistung seit 2005 kontinuierlich verbessern. Jahr für Jahr stellen wir uns den Prüfungen und schätzen die neuen Impulse ebenso wie die Bestätigungen, die uns diese Audits geben.

Futtermittel herzustellen ist vergleichbar mit dem Backen eines Kuchens, bei dem verschiedenste Zutaten nach einem bestimmten Rezept verarbeitet werden.
Für unsere Futtermittel in den Sparten Nutztierfutter und Heimtiernahrung setzen wir über 350 Einzelkomponenten ein. Aus diesen verschiedenen Komponenten produzieren wir vollwertiges Alleinfutter (z.B. für Katze, Hund, Kalb und Schwein) oder wertvolle Ergänzungsfutter, die Tiere gesünder und vitaler machen.
Bei der Beschaffung unserer Rohstoffe achten wir nicht nur auf hohe Qualität, Verfügbarkeit und Preis, sondern auch woher sie kommen. Der Großteil unserer Rohstoffe stammt aus Europa.

Gerade bei der Milcherzeugung sind wir überzeugt, dass wir eine Optimierung bei den klassischen Wegen (konventionell oder ökologisch) bieten, um effektiver auf eine ökonomisch-ökologisch und sozial anerkannte Landwirtschaft einzuzahlen. Wir sehen einen dritten Weg, The Josera way, als die zukunftsfähige Praxis, Milch ökonomisch-ökologisch und sozial akzeptabel zu erzeugen. Der Josera way richtet sich besonders an Betriebe auf natürlichen Grünlandstandorten, die ihr Grün- und Kraftfutter auf eigenen Flächen gewinnen.
Diese Familienunternehmen wirtschaften in Stoffkreisläufen, denn sie schaffen die Möglichkeit, das Land, den Tierbestand und das Wissen an die nächste Generation weiterzugeben. Josera hilft mit seinen Produkten die Rationen der Tiere optimal gestalten zu können.

Verpackungen erhalten die gute Qualität der Nahrungs- und Futtermittel und bieten zugleich Schutz vor Beschädigung, Verderb und Umwelteinflüssen. Ferner muss die Verpackung von Produkten so gewählt werden, dass die logistischen Anforderungen für den Transport erfüllt sind. Die Aufdrucke auf den Verpackungen dienen nicht nur dem Kunden als Orientierung, sondern enthalten auch wichtige gesetzliche Hinweise zum Produkt.
Die Wichtigkeit in Bezug auf Umweltverträglichkeit bei Verpackungen ist uns gleichermaßen bewusst. Über viele Jahre hinweg haben wir gemeinsam mit unseren Lieferanten unsere Verpackungsmaterialien immer weiterentwickelt, um sie so dünn wie möglich zu gestalten.
Mit der Umstellung unserer 15 kg Futtersäcke Hundefutter auf 12,5 kg und 10 kg sparen wir übrigens jährlich über 5 Tonnen Verpackungsmaterial.

Damit bei der Tierfutterproduktion keine unangenehmen Gerüche entweichen, sorgt bei uns ein Biofilter für frische Luft. Das Konzept ist einfach wie genial: Ein Beet aus Holzschnitzeln reinigt mit Hilfe von Bakterien die Abluft.
Der Wasserdampf, der entweicht, ist nahezu geruchsneutral. Das freut unsere Nachbarschaft in den Gemeinden.

Die Weltbevölkerung wächst. Schon bald werden sich mehr als 10 Milliarden Menschen denselben Planeten teilen. Daher ist es unser Ziel, unsere Produkte möglichst ressourcenschonend herzustellen und verantwortungsvoll zu handeln. Bei ERBACHER the food family brauchen wir für alle Produktionsprozesse Energie, um Rohware zu zerkleinern, zu mahlen, zu mischen, zu erhitzen, zu extrudieren, abzukühlen, abzupacken sowie versand- und verkaufsfertig zu machen.
Dazu benutzen wir einen Mix aus verschiedenen Energiequellen. Einen Teil des Stroms erzeugen wir selbst mit Photovoltaikanlagen, die auf den Dächern der Gebäude stehen. Von unserem Energieversorger kaufen wir Ökostrom.
Eine Besonderheit ist unser Blockheizkraftwerk, in dem wir mit einem Verbrennungsmotor elektrische Energie und Wärme gewinnen. Durch geschickte technische Einfälle nutzen wir 90% der Primärenergie aus. Das heißt, dass wir den üblichen Ausnutzungsgrad von herkömmlichen Blockheizkraftwerken um viele Prozentpunkte verbessert haben.
Zudem erheben wir an über 100 Messpunkten minütlich Daten und ermöglichen es, unsere Produktionsprozesse fortlaufend energetisch zu optimieren.

Mit lokalem Holz. Als ERBACHER the food family wuchs, war der Bau eines neuen Hochregallagers unumgänglich. Als regional verwurzeltes und zukunftsorientiertes Unternehmen wollten wir etwas Einzigartiges schaffen. Also planten wir, das neue Hochregallager aus lokalem Holz aus dem Odenwald zu bauen.
Ein mutiges Unterfangen – nicht nur die Statik war in der Planungsphase ein Wackelkandidat. Wir hielten dennoch an unserer Idee fest und der Plan ging auf. Im Jahr 2011 wurde das hochmoderne, vollautomatische Hochregallager aus Holz fertiggestellt.
Mit seinen enormen Ausmaßen von 77 Metern Länge, 32 Metern Breite und 30 Metern Höhe bietet diese Hochbauinnovation Platz für insgesamt 9.200 Paletten auf 14 Etagen. Aber das war es nicht, was den Bund Naturschutz dazu veranlasste, uns den Umweltpreis zu verleihen. Es war der Gedanke der Zukunftsfähigkeit und der Mut zu diesem Fichtenholz-Industrieregal.
Und unsere Mitarbeitenden freuen sich seither, statt von kühlem Stahl vom warmen Holz umgeben zu sein, wenn sie im Lager anpacken.

Regelmäßig werden Rohwaren in unseren Werken angeliefert und fertige Produkte zum Kunden transportiert. Dafür sind viele Lkws auf den Straßen unterwegs. Bei ERBACHER the food family haben wir unsere eigene Lkw-Flotte.
Um Leerfahrten zu vermeiden, organisieren wir Auslieferungen von Waren, wann immer möglich so, dass auf dem Rückweg Rohware mit zurückgebracht wird. Auch haben wir, um den Stauraum bei den Lastern gut auszufüllen, Mindestbestellmengen eingeführt. So wird nicht unnötig oft zu wenig Ware geladen und lange Strecken zurückgelegt.
Darüber hinaus konnten wir durch Sicherheits- und Spritfahrtraining mit unseren Verbrennerfahrzeugen eine erhebliche Kraftstoffeinsparung erzielen.
Auch E-Mobilität erhält Einzug in ERBACHER the food family: Förderung von Leasing und kostenloses Laden von E-Fahrzeugen sind am Standort Kleinheubach möglich und zu unserem Fuhrpark gehören bereits einige Autos mit Elektro-Antrieb.

Wir sind ständig auf der Suche nach besseren Lösungen. Denn jede Entscheidung zählt. Am Standort Kleinheubach haben wir unseren eigenen Gleisanschluss, sodass rund 20% unserer Rohwaren für den Agrarbereich auf umweltfreundlichem Weg über die Schienen der Westfrankenbahn direkt bis ins Werk kommen.
Die gelben Waggons mit dem roten Firmenlogo ersetzen mehr als 1.100 LKW-Fahrten pro Jahr. So werden die Straßen entlastet.
Gütertransport? Finden wir gut!